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2019-07-08 18:05:11

Die Bundesverfassungsrichter Susanne Baer und Andreas Paulus haben ihre Klingelschilder ausgetauscht

Karl Noswitz

Die Pressekammer am Landgericht Berlin, die vom Volksmund auch Zensurkammer genannt wird, erließ am 4. Juli 2019 eine Einstweilige Verfügung gegen unseren Chefredakteur Karl Noswitz. Und zwar auf Antrag von Bundesverfassungsrichterin Susanne Baer. Sie fühlte sich von der Reportage „Bundesverfassungsrichter Susanne Baer und Andreas Paulus Mieter von Abtreibungs-Lobbyistin“ in ihrer Privatsphäre verletzt. Ihr „Rückzugsbereich individueller Lebensgestaltung“ sei beeinträchtigt.

Denn der Artikel war mit einem Foto illustriert. Auf dem Bild waren die Klingelschilder der beiden Richter zu sehen. Das eine war mit „A. P.“ und das andere mit „S. B.“ beschriftet. Außerdem enthielt der Text vage Andeutungen zur Lage des Wohnhauses und beschrieb die Farbe der Fassade. Das Bild und der letzte Textabsatz wurden deshalb vom Landgericht zensiert.

Selbst der Pressekammer offenbarte Susanne Baer ihre Wohnanschrift nicht. Ihr Anwalt gab als Kontaktdaten „Prof. Dr. Susanne Baer, c/o Bundesverfassungsgericht, Schlossbezirk 3, 76131 Karlsruhe“ an. Die Akademie „Leopoldina“ lässt bei ihrer Jahresversammlung am 20. September 2019 in Halle an der Saale Susanne Baer „einen Vortrag zum Thema Wissenschaftsfreiheit und Wissenschaftsverantwortung halten.“ Denn so eine noble Adresse wie das Bundesverfassungsgericht macht natürlich Eindruck.

Inzwischen haben Susanne Baer und Andreas Paulus die Beschriftungen ihrer Klingelschilder ausgetauscht. Die gedruckten Initialen wurden durch zwei - vermutlich erfundene - Allerweltsnamen ersetzt, die handschriftlich mit Kugelschreiber aufgetragen wurden.

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